Zwar ist die Erweiterung schon länger vorhanden, dennoch nutzen sie viele Betriebssysteme noch nicht standardmäßig.
Die folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick, bei welchen Betriebssystemen die Erweiterung wie genutzt werden kann:

SystemPrivacy Extensionstandardmäßig aktiviert(de-) aktivierbar
Windows XP /
Windows Vista /
Windows 7 /
Windows 2003 Server /
Windows 2008 Server /
Mac OS X /
iOS 4.3 /
Ubuntu Linux /
Debian Linux /

Privacy Extension

Mit der Autokonfiguration bringt IPv6 eine bequeme und schnelle Möglichkeit mit sich, automatisch eine eindeutige IP-Adresse beziehen zu können, die auf Basis des Interface Identifiers generiert wird. Leider verliert man durch die Einbeziehung der MAC-Adresse die gewisse "Anonymität", die bei IPv4 durch die täglich wechselnde IP-Adresse bei privaten Anschlüssen gewährleistet wird. Somit können Daten immer einer IP zugeordnet werden, was die Sammlung von Informationen deutlich vereinfacht.

Um dagegen vorzubeugen, wurde die Erweiterung "Privacy Extension" entworfen, die genau das verhindert: eine täglich gleich bleibende IP-Adresse. Dies geschieht durch einen Einschub von zufällig erzeugten - und auch temporären - Bytes in der Adresse.

Natürlich sorgt dies nicht dafür, dass der User völlig unentdeckt im Netz Daten abrufen kann, es ist jedoch ein Schritt in die Richtung, den Datenschutzbestimmungen gerecht zu werden.

© 2009 - 2018 IPv6-Portal.de    |    Impressum Datenschutz